Luftdichtigkeit: das »A und O« des Dämmens

Holzweichfaserplatten, fugenversetzt eingebaut, erreichen eine hohe Luftdichtigkeit. Zelluloseplatten und eingeblasene Zellulosewolle ergeben durch die Verfilzung der Fasern sehr gute Dichtschichten gegen Luftdruck.

Ergänzend werden aber bei den meisten Konstruktionen Luftdichtungsbahnen eingesetzt. Sie bestehen aus faserbewehrtem Papier und sind keineswegs wie eine »Plastiktüte« für Ihr Haus. Das Material verbindet idealerweise eine hohe Luftdichtigkeit mit der Fähigkeit, trotzdem Feuchtigkeit abtransportieren zu können. Naturstoffe können dies auf einfachste Weise. Um die Bahnen zu verkleben ist ein Kartuschenkleber aus Naturharz und Latex die ideale Komponente. Mit etwas Geschick lassen sich auch komplizierte Eindichtungen, wie eine Rohrdurchführung, mit den Papierbahnen ausführen.


Zusammenwirken aller Konstruktionselemente für eine effektive
Wärmedämmung: hochwertige Fensterprofile und Ausstopfen
der Fensterleibungen mit Kokosfasern.




Anbringen von Luftdichtungs- und Dampfbrems-
bahnen aus faserverstärktem Papier unter dem
Dach. Die einzelnen Bahnen müssen miteinander
verklebt werden.



Weitere Konstruktionsbeispiele


Massivwand

Mehrschichtige Massivwandkostruktion mit Wärmedämmung und Putzschicht.



Holzständerwand

Leichte Holzständerwand mit hinterlüfteter Holzverschalung.


Nachträgliche Dachdämmung
Altbaudachdämmung mit Holzweichfaser- oder Flachsplatten unter dem Sparren.




Luftdichtigkeit

Das »A und O« des Dämmens.




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