Innenraumgestaltung mit Lehm-Feinputzen

Die unverkennbare Wirkung von Lehmputzen entsteht durch das Zusammenwirken von Materialtextur und -farbe. Duch Zuschlagstoffe wie Stroh, farbige Sande, Perlmutt, schwarzer Glimmer oder andere Faserstoffe und die Wahl des Oberflächenfinish erhält der Putz seinen individuellen Charakter.



Den Untergrund vorbereiten (grundieren und gleichmäßig vornässen)und die gewünschten Farb- und Oberflächen festlegen (Materialprobe auf einer Mustertafel herstellen!). Das Lehmtrockenpulver mit Wasser verrühren, bis ein Brei mit der gewünschten Verarbeitungskonsistenz entsteht.




Der Putz wird mit einer Putzkelle je nach Herstellerangaben ca. 2–5 mm dick aufgetragen. Ist eine glatte Oberfläche gewünscht, wird die Fläche, nachdem der Putz zäh geworden ist, mit einem nassen Schwammbrett abgerieben und mit einer Glättkelle geglättet. Nach dem Trocknen erneut mit Schwammbrett und Kaseinwasser abreiben und den überschüssigen Ton abfegen.




Für eine raue Oberflächengestaltung den handtrockenen Putz mit einem nassen Schwamm abreiben, nach dem Trocknen erneut anfeuchten und mit einem Kokosfeger abfegen.


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